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Wie der Patscherkofel sich zum alpinen Zukunftslabor entwickelte

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Heute ist es schwer, ihn sich anders vorzustellen. Der Patscherkofel u2013 der u201eMount Futureu201c, wie er international genannt wird, u00a0u2013 ist schon lange kein banaler Hausberg mehr.u00a0

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Zugegeben, nach dem Bau der umstrittenen Gondelbahn 2019 konnte sich keiner vorstellen, welche umfassende Wirkung er fu00fcr die Stadtentwicklung noch haben wu00fcrde. Doch nachdem sich der letzte Baustaub und die negativen Emotionen gelegt hatten, konnte eine aus der Privatwirtschaft gestartete Initiative die Stimmung Schritt fu00fcr Schritt drehen. Die Vision wirkte abgehoben und utopisch und hatte genau deswegen eine grou00dfe Anziehungskraft. Nach dem eindimensionalen skitouristischen Industriebau der Gondelbahn wollte man ganzheitlich denken und das Potential von Stadt/Berg umfassend nutzen. Das Zukunftsbild: Der Patscherkofel wird zum lebendigen Labor fu00fcr alpine Technologien von morgen.u00a0

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Als die politisch freie Arbeitsgruppe aus Wirtschaft und Forschung die Zukunftsvision u201eMount Futureu201c im Jahr 2021 pru00e4sentierte, entstand ein unfassbares Momentum. Stadt, Land, Unternehmen, Universitu00e4ten und Kultureinrichtungen gru00fcndeten eine Stiftung, die das Projekt frei vom politischen Tagesgeschu00e4ft entwickeln und umsetzen sollte. 2025 eru00f6ffnete der erste Teil des neuen Forschungs- und Unternehmenscampus u2013 direkt an der Talstation. Zeitgleich wurden das neue und erweiterte Klimahaus sowie der Media- und Showroom auf der Mittelstation eru00f6ffnet. Die Stadt startete 2024 mit dem Betrieb von Elektrobus-Shuttles und begann parallel mit der Projektierung einer direkten Gondelverbindung vom Bahnhof zur Talstation. Nach der Ansiedelung mehrerer Technologieunternehmen aus dem Ausland stockte die Landesregierung die Mittel weiter auf und zog den Bau eines Forschungszentrums bei der Bergstation um fu00fcnf Jahre vor. Das Schutzhaus des Alpenvereins wurde gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds, der EU und privaten Unternehmen zum fortschrittlichsten Plus-Energiegebu00e4ude der Welt transformiert. Mit Mitteln aus dem Sport- und Gesundheitsministerium wurde ein Kompetenzzentrum fu00fcr Bergsport angeschlossen, das schnell zum wichtigsten Testzentrum fu00fcr neue Materialien der Sportindustrie aufstieg. Mit dem Ru00fcckenwind der ersten Erfolge wagte man 2028 die Anku00fcndigung, innerhalb von zwei Jahren, die gesamte Infrastruktur des Berges mit alternativen Energien versorgen zu wollen. Als das US-amerikanische Unternehmen Tesla in das Projekt einstieg, um am Berg den Einsatz seiner Photovoltaik- und Energiespeichertechnologie bei extremen Temperaturbedingungen zu testen, standen Innsbruck und sein Patscherkofel endgu00fcltig im Fokus der internationalen Presse.u00a0

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Bis heute sind am Mount Future rund 1.000 Jobs im Bereich Technologie und Forschung entstanden, fu00fcr den wachsenden Strom an Wirtschafts- und Forschungsdelegationen wurden zwu00f6lf neue Hotels gebaut und die Bevu00f6lkerung profitiert von den stu00e4ndigen Innovationen, dem Angebot an wissenschaftlichen Ausstellungen und dem kostenlosen Leihangebot an Sportequipment von morgen.

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